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SILI investiert in Warmensteinach

   Sonntag, den 22. Januar 2012 um 11:27 Uhr

Endlich mal wieder gute Nachrichten aus Warmensteinach. Und diesmal eher aus dem Bereich Wirtschaft und Arbeit. Der größte Arbeitgeber, die Sigmund Lindner GmbH will, laut Nordbayerischen Kurier, bis zu 4 Mio. € in die brachliegenden Flächen der ehemaligen Frankonia Glaswerke investieren. Dort soll ein Teilbereich der Produktion der SILI ausgelagert werden.

Für den Ort im Fichtelgebirge, in dem in den letzten Jahren vor allem Arbeitsplätze geschwunden sind ist das ein Fortschritt. Zum Einen bietet ein attraktiver Arbeitgeber der Jugend eine Perspektive, so dass diese nicht aus beruflichen Gründen aus dem Luftkurort entschwinden muss, zum anderen wird der abschreckende Anblick der brachliegenden Fläche in der Nähe des Ortskerns aufgewertet.

Die SILI ist nach der Pleite der Frankonia, dem Ende der Firma Peukert und der Schliessung der Trassl Brauerei schon seit Jahren der attraktivste und größte Arbeitgeber im Ort und ist in der Glaskugelproduktion tätig. Auch das Engagement im sozialen und kulturellen Bereich ist für die Gemeinde Warmensteinach von großer Bedeutung. Wie der Bericht des Nordbayerischen Kuriers hergibt, will die Firma eine Hälfte des Grundstückes sofort bewirtschaften und bekommt auf die andere Hälfte ein Vorkaufrecht für die nächsten zehn Jahre.

Damit hinfällig dürfte allerdings werden, die derzeit ungenutzte Fläche in irgendeiner Form zu einer Veranstaltungsfläche bezüglich des Tourismus auszubauen.

Quelle: Nordbayerischer Kurier

 
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